Räuber mit Pfefferspray „weggesprüht“

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Ich möchte euch im heutigen Beitrag anhand einiger Beispiele zeigen, wie sich couragierte Menschen mit Hilfe eines Pfeffersprays und manchmal auch mit etwas Glück erfolgreich zur Wehr setzten. Dabei nutzten sie immer den Überraschungsmoment, denn die Räuber rechneten nicht mit Gegenwehr.

Apothekerin verhindert Raubüberfall mit Pfefferspray

Istanbul / Türkei. Ein Mann versucht mit vorgehaltener Pistole eine Apotheke zu überfallen. Kurzentschlossen greift die Angestellte in die Schublade unter der Kasse, holt Ihr Abwehrspray heraus und sprüht dem Räuber ins Gesicht. Blind und betäubt vom Schmerz bricht der Räuber den Angriff ab und flüchtet aus dem Geschäft. Auf der Straße wurde er dann von der Polizei verhaftet.

Die beiden Frauen hatten in diesem Fall wirklich einen Schutzengel, der es gut mit ihnen meinte. Denn während des Überfalls bestand die Gefahr, dass der Täter die Schusswaffe gebraucht. Und gegen die ist auch ein Pfefferspray machtlos. Es hätte schlimmer enden können, wenn der besprühte Räuber wild um sich geschossen hätte.

24jährige vereitelt Diebstahl

Im Februar berichtete die Schwetzinger Zeitung über den Fall einer 24jährigen Frau. Sie war abends gegen 21.00 Uhr auf ihrem Heimweg zu Fuß durch eine Unterführung unterwegs, als ein Unbekannter von hinten versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Der Räuber hatte jedoch nicht mit der Gegenwehr seines Opfers gerechnet. Die junge Frau sprühte dem Angreifer Pfefferspray ins Gesicht. Dann flüchtete sie nach Hause und verständigte die Polizei. Den Mann beschrieb die Frau als ca. 175 cm groß und zwischen 30 und 35 Jahre alt. Er war von normaler Statur und mit einer schwarzen Kapuzenjacke, einer dunklen Hose und Handschuhen bekleidet. Die Kapuze hatte er über den Kopf gezogen. Zumindest die Kleidung betreffend hat der Räuber alle Klischees erfüllt.

Zwei Räuber suchten sich den falschen Laden aus

Mit so viel Gegegnwehr haben die beiden Räuber wohl nicht gerechnet, als sie sich daran machten, einen kleinen Laden in den USA um den Inhalt seiner Kasse zu erleichtern. Der Besitzer reagierte aber nicht ganz so, wie sie das von ihm erwarteten. Während sich die beiden Diebe über ihre vermeintlich leichte Beute hermachten, zog der Besitzer ein Pfefferspray aus der Tasche und setzt es gegen seine offensichtlich überraschten Kontrahenten ein.

Während einer der beiden die Flucht ergreift, versucht der andere, sich zur Wehr zu setzen. Erfolglos. Der Besitzer drängt den Orientierungslosen mit Hilfe eines Stuhles zurück und versohlt ihm den Hintern, als der Räuber versucht, über den Tresen zu entkommen. Eine herbeigeeilte Frau traktiert den inzwischen panischen Räuber zudem noch mit Fußtritten. Gemeinsam mit einem weiteren Kunden gelingt es schließlich dem Überfallenen, den Räuber auf die Straße hinaus zu werfen, wo er von der inzwischen eingetroffenen Polizei verhaftet werden konnte.

Verkäuferin „sprüht“ zwei Täter in die Flucht

Für Furore sorgte im vergangenen Herbst die mutige Reaktion einer Kiosk-Verkäuferin aus Neuss, über die die BILD berichtete (Titelbild oben). An einem Montagabend im Oktober wurde ihr Kiosk überfallen.

Ich dachte zunächst, die wollen nur Spaß machen. Doch dann hielt einer der Männer mir eine Waffe vors Gesicht, der andere hatte einen Schlagstock in der Hand … Ich hatte Angst, doch ich nahm das Pfefferspray.

Mit Erfolg. Die beiden Männer ergriffen die Flucht.

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